Rückblick 2011

Allen Lesern dieses Blogs wünschen wir ein glückliches Neues Jahr! Und bevor 2012 wieder volle Fahrt aufgenommen hat, möchten wir noch einmal einen Blick zurück werfen.

Was waren die Highlights im Spektrum-Sachbuch-Programm 2011? Darauf gibt es natürlich mehr als eine Antwort … und subjektiv sind solche Einschätzungen ohnehin.

Aber einen objektiven Rekord haben wir auf jeden Fall aufgestellt – ist doch im vergangenen Jahr das größte Sachbuch der Spektrum-Geschichte erschienen: Eckhard Slawiks „Sternenhimmel“. Quasi am anderen Ende der Skala steht ein ganz kleines Buch, in dem es bezeichnenderweise um Größen aller Art geht und das jede Menge nützliche Antworten auf Fragen liefert, die (fast) niemand stellt – zum Beispiel: „Wie viele Elefanten wiegt ein Blauwal?“; diesem unterhaltsamen, britisch-skurrilen Werk haben wir auch mal wieder einen Buchtrailer gegönnt.

Unser Sachbuch-Bestseller des Jahres 2011 ist zugleich ein Longseller: Paul Ekmans „Gefühle lesen“ – für alle Fans der Vox-Serie „Lie to me“ die ideale Hintergrundlektüre und ein wunderbares Buch über den Ausdruck von Gefühlen in unseren Gesichtern. (Das Buch ist in der Amazon-Bestsellerliste „Naturwissenschaft und Technik“ nun seit fast 600 Tagen unter den Top 100 zu finden!) Übrigens: Das bestverkaufte Spektrum-Sachbuch aller Zeiten – und auch 2011 weiter sehr erfolgreich – ist Manfred Spitzers „Lernen“.

Von den Sachbuch-Neuerscheinungen der vergangenen 12 Monate sind die „Zyklen der Zeit“ von Roger Penrose am häufigsten über die Ladentheke gegangen, gefolgt von Michael Brooks‘ „Physik“-Band in der ansehnlichen neuen Reihe „Die großen Fragen“ sowie von Don Lincolns fundiertem Wissenschaftsreport zum LHC, „Die Weltmaschine“. Es scheint ganz so, als seien einerseits psychologische, andererseits physikalisch-kosmologische Themen besonders gefragt.

Zur ersten Kategorie gehören noch eine ganze Reihe weiterer wichtiger Neuerscheinungen 2011, ob es nun um das ernste Thema „Einsamkeit“ oder um „150 psychologische Aha-Experimente“ geht – oder um „Sex und Kunst und Schokolade“ und andere Begierden geht.

Dem physikalisch-kosmologischen Themenspektrum verpflichtet sind die „Reisen an die Grenzen der Physik“, „Das kleine Buch der Stringtheorie“ und „Die unvollkommene Schöpfung“ ab – und nicht zu vergessen das unterhaltsame Werk „Schrödingers Hund“, in dem Quantenphysik sogar für Hunde verständlich dargeboten wird. (Und zum Verständnis unserer vierbeinigen Freunde wiederum hilft dann bestimmt die kleine „Hundepsychologie“ …)

Auf eine ganz andere Art und Weise tragen Wissenschaftsromane wissenschaftliche Erkenntnisse in die Öffentlichkeit, und gelegentlich wagen auch wir einen Ausflug in die Belletristik, so auch 2011 mit „Tödliches Geflecht“ des Ulmer Biologen Axel Brennicke (der schon im Frühjahr mit „Wollen Sie wirklich Wissenschaftler werden?“ aufgewartet hatte).

Zu den weiteren deutschen Autoren, deren Werke wir im vergangenen Jahr veröffentlicht haben, gehören die Verfasser der besonderen Reise-Lesebücher aus der Reihe „Auf Tour“ – mit den Traumzielen Irland, Kuba, Indien und Mallorca -, Florian Neukirchen, mit dem wir in die „Bewegte Bergwelt“ vordringen konnten, Pierre Basieux, der uns das „Abenteuer Mathematik“ erleben lässt, sowie Thomas Wanhoff, der mit „Wa(h)re Freunde“ die „schöne neue Welt“ der Social Media kritisch beleuchtet, Birgit Piechulla, die der Frage „Professorin und Mutter – wie geht das?“ nachgeht, und der Mediziner Thomas Grüter, der sich mit „Klüger als wir?“ in die aktuelle Intelligenz- und Neuroenhancement-Debatte eingemischt hat.

Und schließlich hat noch ein übersetztes Sachbuch ein kontroverses – und für uns alle zunehmend bedeutsames Thema – aufgegriffen, nämlich Francis‘ Collins „Meine Gene – mein Leben“, das fundierte Einblicke in die personalisierte Medizin liefert.

„Ihr“ Thema war noch nicht dabei? Nun, bei Spektrum sind 2011 außerdem Sachbücher zur Bionik und zum Wahnsinn, zum immer wieder überraschenden Planeten Erde und zum geologisch reizvollen Berchtesgadener Land, zu Polarlichtern und zum Eiszeitalter, zu Farben und zum Zufall, zu den großen Fragen der Philosophie und zur Entwicklung von Babys und Kleinkindern erschienen – sowie Taschenbuchausgaben erfolgreicher Hardcover zur Psychologie der Zeit, zur Physik des Nichts und zu ost-westlichen Perspektiven auf Gefühl und Mitgefühl. Und die erfolgreiche Reihe „50 Schlüsselideen“ haben wir mit Bänden zur Wirtschaftswissenschaft, Religion und Management fortgesetzt.

Mit insgesamt 40 Titeln in 12 Monaten (davon 22 Übersetzungen) gab es 2011 also wieder einmal „Lesefutter und Bildungsspaß“ in großer Fülle und Vielfalt – ein Angebot, das wir auch 2012 unter der Marke Springer Spektrum ausbauen werden. Einen Ausblick auf die Neuerscheinungen des ersten Halbjahres 2012 können Sie hier in Kürze lesen. Wir hoffen, dass das eine oder andere Spektrum-Sachbuch auch Sie durch das gerade angebrochene neue Jahr begleiten wird – und freuen uns über Ihre Kommentare, Rückmeldungen und Leser-Rezensionen.

(FW)

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Über SpektrumSachbuch

Wir stehen für das Sachbuch-Programm (Lektorat und Presse) von Springer Spektrum!
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